Zeit für …

… DIY!

Ab heute „darf“ meine Frau, Dank unserer Landesregierung, wieder arbeiten. Unserer Meinung viel zu früh, aber erst einmal nicht zu ändern. Aber lasst uns nicht darüber diskutieren.

Viel mehr hatte ich heute Zeit, ein kleines Projekt, was schon ein paar Wochen vorbereitet ist, umzusetzen.

Ich sah vor kurzem ein cooles Video bei YouTube über den DIY-Makro-Blitz! Absolut sehenswert. Nicht lachen. Das funktioniert wirklich gut.

Makroblitz selber bauen (Dennis Wilk)

Ich persönlich habe das Ganze noch ein wenig modifiziert.
Also … nachdem ich das Video gesehen hatte, wollte ich es unbedingt nachmachen. Auf ging es zum Getränkemarkt. Ist gleich um die Ecke.
Kiste Bier eingepackt und zwei Dosen von diesen formvollendeten Kartoffelchips. Grundlage für den Selbstbau.

Es wurde ein schöner Abend auf der Couch. Video, Bier, Chips, Spaß pur.

Am nächsten Tag ging es los. Das Equipment war vorhanden und als ich in meine Blitztasche schaute, fand ich tatsächlich noch einen nie benutzten Diffusor für den Yongnuo-Blitz. Die erste Modifikation war im Kopf geboren.
Ich baute also nicht den Blitz direkt in das Rohr ein, sondern den Diffusor. So kann ich nun mein „Makrorohr“ schnell an und abbauen, wenn ich unterwegs bin.

Das Set funktioniert einwandfrei. So, wie im Video gezeigt. Aber …

Der Yongnuo ist nunmal recht groß und das Rohr im Original auch etwas lang. Ich nutze es nur indoor und mit meinem Fujinon XC 50-230mm + 16er Zwischenring. Dann passt es einfach wunderbar.

Außerdem ist der Blitz komplett manuell. Also kein TTL.
Das bedeutet, dass jedesmal, wenn das Licht nicht passt, die Kamera vom Auge muss, um den Blitz nachzujustieren. Zumindest wenn man Zeit, Blende und ISO gleich halten möchte.
Indoor kein Problem. Outdoor, wenn Wolken ziehen … doof.

Das brachte mich auf die Idee, ein zweites Rohr für meinen deutlich kleineren Nissin i40 zu bauen. Der hat TTL … also ab zum Supermarkt und das Chipsregal studiert. Und tatsächlich gibt es einen anderen Hersteller, der gleiche Dosen baut, die aber etwas kürzer sind. „JA!“ 🙂

Die anderen Hersteller haben meist Dosen, die man nur einmal öffnen kann und es gibt keinen wiederverschließbaren Deckel, den man aber braucht. (siehe Video)

Die kürzere Dose ist perfekt für den kleinen Blitz und natürlich auch für kürzere Objektive. z.B. mein XC 16-50 Kitzoom. Auf 50mm „ausgefahren“ und mit 16er Zwischenring eine sehr schöne kleinere Variante. Oder auch das 27er … was sonst. Mit 10mm, 16mm oder beiden Zwischenringen passt das auch sehr gut.

Nun aber mit TTL-Steuerung, die ich auch von der Kamera aus via Blitz-Belichtungskorrektur bedienen kann, ohne die Kamera vom Auge zu nehmen.

Genug geschwätzt. Hier mein Setting von heute und ein paar Bilder, was ich so spontan alles umgesetzt habe.


Um noch bessere Produktfotos zu machen, sollte man sich natürlich etwas Zeit nehmen, um das jeweilige Produkt komplett zu reinigen. Die Fujis sind einfach gnadenlos und zeigen jedes Staubkorn.
Auch die Stifte wurden von der Enkeltochter schon genutzt, wie man sieht.

Sooo … viel Spaß beim Nachbauen … und wenn mal wieder etwas Zeit ist, schreibe ich vielleicht etwas über mein weißes „Homestudio“.
Muss ja nicht immer schwarz sein.

Ein Gedanke zu “Zeit für …

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